"Die Bedeutung von Kunst liegt nicht darin, dass sie eine Botschaft übermittelt wie ein Telegraph. Es steckt hinter dem Kunstwerk keine Idee; die Idee ist das Kunstwerk selbst."
Carl André
Der Paradigmenwechsel in der Kunst der 6oer Jahre des 20. Jahrhunderts: weg von der Idee und hin zur Materie, hat das Vokabular der Kunst, von heute aus betrachtet, maßgeblich erweitert. Die Auseinandersetzung mit der Ästhetik des Materials ist seitdem ein grundlegender Bestandteil der Kunst. Im Schaffen von CMG ist die Freude und Lust am Experimentieren mit Material ein ganz zentraler Aspekt. So wird ihre Sensibilität für Material während eines Besuches auf einem Schrottplatz geweckt. Dort entdeckt sie ein Stück Blei. Nun sucht die Künstlerin eine Substanz, die analog zu Blei eine ähnliche Gegenwärtigkeit verkörpert und entdeckt dabei das, hinsichtlich seines Eigenglanzes, verwandte Graphit. Von da an steht Graphit als Material im Mittelpunkt ihres künstlerischen Arbeitens und experimentellen Auslotens.
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